
Die Transaktionsanalyse ist, wie das NLP, ein Modell zum Verständnis
menschlicher Kommunikation.
Die 3 wichtigsten psychotherapeutischen Grundannahmen der TA lauten:
1. Alle Menschen sind o.k. wenn sie geboren werden.
2. Auch Menschen mit emotionalen Problemen sind vollwertige, intelligente
Menschen. Daraus folgt, dass sie an ihrem Heilungsprozess aktiv beteiligt werden
müssen.
3. Ein ausreichendes Wissen und geeignete Methoden vorausgesetzt, sind
alle emotionalen Schwierigkeiten heilbar.
Die TA eignet sich zur Beobachtung und Beschreibung der Transaktionen,
die zwischen zwei Menschen oder in Gruppen stattfinden, auch und vor allem
wenn die Kommunikation eskaliert, z.B. im Streit. Die TA ist sinnesspezifisch
konkret wie NLP und beobachtet körpersprachliche Signale, anstatt
auf Inhalt und gesprochenen Text zu fokussieren.
Auf Interpretationen und Erklärungen wird weitgehend verzichtet.
Die Stärke der Transaktionsanalyse liegt in der Diagnostik, besonders
bei Interaktionen zwischen Menschen. Sie liefert damit eine optimale Ergänzung
zum NLP, das seine Stärke mehr im innerpsychischen und in den effektiven
Interventionsmustern hat. Ein wichtiger Punkt in der TA ist die Annahme
von 3 separaten Ich-Zuständen eines Menschen: Wir haben einen Kindheits-Ich-Zustand,
ein Erwachsenen-Ich und ein Eltern-Ich. Jeder Ich-Zustand hat bestimmte
Aufgaben, die nur er ausfüllen kann. Probleme entstehen oft, wenn
wir uns nicht in dem Ich-Zustand befinden, der für die jeweilige
Situation angemessen ist.
